Interview mit Lea Hamann über ihren KlarheitsWeg

Passend nach der zwei-wöchigen Saskja Backstagestory zu meinem KlarheitsWeg, durfte ich mit Lea Hamann ein Interview machen. Sie erzählt uns, wie/wann ihr KlarheitsWeg begonnen und was sie dabei unterstützt hat. Zudem gibt sie ihre 3 besten Tipps weiter, welche dich beim Erblühen deines KlarheitsLebens unterstützen.

Seit einigen Monaten folge ich Lea auf Youtube und höre ihren Leuchtfeuer Podcast. Dieses Jahr ist ihr Buch mit dem Titel “Leben, lieben, leuchten” erschienen. Ich habe es gelesen und kann es sehr empfehlen.

Liebe Lea. Erzähl uns doch, wie/wann hat dein KlarheitsWeg begonnen?

 

Mein eigener Weg hat ziemlich plötzlich begonnen, als ich mit Anfang zwanzig mein Kunststudium begonnen habe. Nach einem kurzen Höhenflug – schließlich hatte sich ein lang gehegter Traum erfüllt – merkte ich auf einmal, dass ich diesen Weg nicht weiter gehen kann. Zwar hatte ich äußerlich betrachtet einiges erreicht, aber auf einmal spürte ich, dass ich mich sehr weit von mir selbst entfernt hatte.

 

Ich sehnte mich nach meinem eigenen Weg. Ich wollte herausfinden, wer ich wirklich bin und warum ich eigentlich hier auf der Erde bin. Die Fragen, die ich lange Zeit beiseite gewischt habe, waren auf einmal wieder da und drängten nach neuen Antworten.

 

Mein erster Schritt war zunächst einmal zu schauen, ob ich diese tiefe Sehnsucht und diesen Impuls, aus dem Mainstream auszusteigen irgendwie wieder unterdrücken kann 😉 Denn die Vorstellung, den normalen Weg zu verlassen – ohne konkreten Plan und ohne Zukunftsperspektiven – kam mir ziemlich verrückt vor. Doch es gelang mir einfach nicht, diesen Impuls zu unterdrücken. Jeden Tag spürte ich deutlicher, dass da etwas auf mich wartet, wenn ich mich traue, den Schritt zu wagen.

 

Mein erster Schritt war es zunächst einmal, nach innen zu lauschen und auf die liebevolle Stimme in mir zu lauschen. Und tatsächlich, mit der Zeit kamen neue Impulse und kleine Schritte, die ich dann jeweils gegangen bin. Mit der Zeit entstand ein ganz neuer Weg – nicht länger von außen vorgegeben, sondern aus meinem Inneren heraus.

 

Wenn du zurückblickst, was hat dich auf deinem KlarheitsWeg unterstützt?

 

Für mich war es das Weiche Atmen, das mir geholfen hat, mehr Achtsamkeit und damit auch liebevollen Umgang mit mir selbst in mein Leben zu bringen. Durch das Einlassen auf meinen Atem habe ich entdeckt, dass es eine tiefe Liebe gibt, die unabhängig von anderen Personen oder unserer Lebensumstände ist.

Diese Liebe ist immer da, sie ist unendlich und ewig. Der Atem bietet uns eine unkomplizierte Möglichkeit, tiefer in diese Liebe einzutauchen. Jeder Atemzug ist eine Einladung aus dieser tiefen Quelle zu schöpfen und mehr Liebe in unser Leben zu bringen.

Die ersten Jahre musste ich mich manchmal überwinden, mir Zeit zum Weichen Atmen zu nehmen und Liebe anzunehmen. Doch mit der Zeit wurde das immer normaler und ich bemerkte, dass meine innere Einstellung sich immer mehr in Richtung Verbundenheit ausrichtet.

 

Das eigene KlarheitsLeben erblühen lassen. Welches sind deine wichtigsten 3 Tipps dafür?

 

Mein erster Tipp wäre, nicht so sehr nach außen zu schauen, auf das was andere machen, sondern mehr nach innen zu lauschen. Vielleicht sogar einmal einen Monat (oder länger) von Social Media Abstand nehmen und tatsächlich bei dir landen. So oft verbringen wir unsere Zeit damit, zu schauen, was andere machen – und das kann uns lähmen und davon abhalten, etwas Eigenes zu beginnen.

Mein zweiter Tipp ist, mit deinem Leben Energiearbeit zu machen. In meinem Buch „Leben, Lieben, Leuchten“ beschreibe ich, wie du dein Leben als Landschaft mit unterschiedlichen Bereichen wahrnehmen kannst. Du kannst fühlen, wie sich die unterschiedlichen Bereiche deines Lebens anfühlen, wo es stockt, wo Chaos herrscht und wo es harmonisch ist. Durch Energiearbeit kannst du die unangenehmen Bereiche verwandeln und neue lebendige Energie herein bringen.

Wenn ich Energiearbeit mache, merke ich meistens sofort dass sich mein Leben anders anfühlt, und dann im Lauf der Zeit zeigt sich die Veränderung auch im Alltag.

Mein dritter Tipp ist, dass du dein neues Leben öfter einmal wahrnimmst, auch lange bevor es sich im außen verwirklicht hat. Wie würdest du dich fühlen, wenn es heute schon da wäre? Und dann erlaube dir, in diesem Gefühl zu baden und die Energie des neuen anzunehmen. Oftmals müssen wir nämlich erst lernen, mehr Lebensfreude und Fülle anzunehmen. Jedes Mal wenn du dich damit verbindest, trainierst du deine Fähigkeit, dein erfülltes Leben in Empfang zu nehmen.

 

Herzlichen Dank fürs Interview – liebe Lea.

 

 

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