Viele starten hoch motiviert mit ihrem Wunsch nach positiver Veränderung. Da ist ein grosses Ziel und der Weg dorthin wird übereifrig gestartet. Denn jetzt wird schliesslich alles anders… Doch 1-2 Wochen später kommt die Ernüchterung. Die innere Haltung ist von «hoch motiviert» zu «Engagement ist unauffindbar» gewechselt. Oder noch besser: Das Ziel ist in Vergessenheit geraten, weil mal wieder der Alltag dazwischengekommen ist…

In diesem KlarheitsImpuls erfährst du, weshalb wir überhaupt Ziele formulieren sollten und weshalb es viele nicht tun.

 

Warum sollten wir überhaupt Ziele formulieren?

 

Der Mensch ist ein zielstrebiges Wesen, aber meistens strebt er zu viel und zielt zu wenig

Im Kopf kreisen die Gedanken. Man möchte so viel tun, man hat so viele Verbesserungsvorschläge für sein eigenes Leben und grundsätzlich weiss man genau, was alles nicht so gut läuft. Doch der Mensch beschäftigt sich mit allem anderen, weil es ja gemacht werden muss. Weil es einfach so ist. Zum einen verzettelt er sich dadurch. Kommt in den Modus «funktionieren» und alle seine Änderungswünsche werden ganz hinten angestellt. Alles bleibt so wie es ist, obwohl es unzufrieden macht. Der eigene Werkzeugkoffer bleibt geschlossen. Man weiss nicht, welches Werkzeug man daraus für die Erfüllung der Ziele benötigen kann. Statt aktiver und selbstbestimmter Gestalter des eigenen Lebens zu sein, rennt man mit einem Feuerlöscher durchs Leben und löscht die akuten Brände. Im Hamsterrad und dem Funktionieren gefangen, beginnt der Weg im Kreis. Die Wünsche und Träume bleiben das was sie sind – Wünsche und Träume. Es wird nichts Konkretes auf den Weg gebracht. Bis sich entweder eine völlige Resignation entwickelt oder aber der Leidensdruck so hoch wird, dass er etwas ändern muss.
Damit wir nicht resignieren und uns aufgeben oder vom Schicksal zur Veränderung gezwungen werden, ist es wichtig, dass wir unser Leben in die Hand nehmen. Dass wir unsere Ziele erreichen und unser Leben aktiv gestalten. Wenn unsere Ziele mit unserem Seelenplan, unseren Werten und Bedürfnissen in Einklang sind, dann hat die Verzettelung keine Chance. Wir sind fokussiert und alles kann erblühen.


Ziele sind der Massstab, an dem jede Aktivität zu messen ist

Vielleicht kennst du das auch: Du fällst abends völlig erschöpft ins Bett. Doch du fragst dich, was du den ganzen Tag überhaupt gemacht hast. Denn das, was du dir eigentlich zum Erledigen vorgenommen hattest, steht noch immer auf deiner ToDo Liste und ist nicht abgehakt. Dennoch bist du erschöpft und weisst, dass du den ganzen Tag herumgerannt bist. Du hattest Stress und so viele Dinge erledigt. Hier sind wir wieder im «Funktionieren-Modus» und im «Brändelöschen-Modus». Das geschieht häufig, wenn sich unsere Ziele nicht mit anderen To Dos vereinbaren lassen. Es geschieht dann, wenn wir uns selbst über unsere Träume und Wünsche nicht bewusst sind. Dann, wenn wir nicht wissen, wie wir unsere Wünsche und Träume so in unser irdisches Leben bringen können, damit wir ein konkretes Ziel vor uns haben. Wenn wir nicht gelernt haben wie wir diesen «Mount Everest», den wir erklimmen wollen in Teile teilen können, damit er unseren KlarheitsWeg Schritt für Schritt schmückt. Es passiert dann, wenn wir unsere Bedürfnisse und Werte nicht kennen und so, unseren inneren Kompass nicht ausrichten können. Es ist dann der Fall, wenn wir mit hindernden Glaubenssätzen konfrontiert werden, wenn wir Gedanken und Glauben ein Gewicht geben und den ganzen Quatsch unserer blockierenden Gedanken glauben.

Stell dir vor wie es wäre, wenn du abends voller Dankbarkeit und Erfolgserlebnisse ins Bett gehen könntest. Vielleicht etwas müde, doch nicht erschöpft. Du schläfst ein, träumst von deiner nächsten kleinen Heldenreise und stehst am Morgen erholt und voller Motivation wieder auf. Du bist bereit für den nächsten Schritt auf deinem Weg und bist neugierig, welche Erkenntnisse und Erfahrungen du heute als Geschenke erhältst. Du weisst, was die eine Sache ist, die dich Gestalter deines Tages macht und kannst es kaum erwarten es anzugehen. Wäre das nicht wundervoll?


Wer Ziele hat und verfolgt richtet auch seine unbewussten Kräfte auf sein Tun aus. Er bleibt fokussiert und verzettelt sich viel weniger.

Wenn wir uns Zeit für das Ziele setzen nehmen und gewisse Punkte beachten, dann holen wir unsere unbewussten Kräfte mit ins Boot. Automatisch wird unsere Haltung aufs Tun ausgerichtet. Wir sind aktiv auf unserem KlarheitsWeg unterwegs und gestalten selbstbestimmt. Das heisst aber nicht, dass wir nicht mit Herausforderungen und Aufgaben konfrontiert werden. Es heisst auch nicht, dass du allein durch dein Ziel, welches richtig gesetzt ist, nichts mehr «arbeiten» musst und alles von alleine geschieht und erblüht. Schritt für Schritt deinem Ziel näher zu kommen heisst, den 1. Schritt vor dem 2. Schritt zu tun. Dann folgt der nächste, dann der nächste usw. Du bist fokussiert, du kennst dein WARUM und du weisst genau wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Du weisst woran du es erkennst, du stellst dich deinen Herausforderungen und Aufgaben ohne kämpfen und dich anstrengen zu müssen. Du wächst mit jedem Schritt. Jeder Schritt schenkt dir mindestens eine Erfahrung und eine Erkenntnis und du gehst weiter. Bei Weggabelungen weisst du, dass du entscheiden darfst und du weisst, wie du dich für dich richtig entscheidest. Du gehst weiter auf deinem KlarheitsWeg. Ein Prozess, viele Schritte und wundervolle learnings bringen dich deiner Veränderung weiter. Dein Ziel erreicht, hast du dann, wenn du dieser Mensch bist, der du mit deinem Ziel werden wolltest. Das Ziel erreicht, hast du dann, wenn du die nötigen Schritte gegangen bist und dich Schritt für Schritt transformiert hast. Wenn sich dein Ziel unterwegs ändert, dann waren es genau diese Schritte, diese Erkenntnisse und Erfahrungen, die dazu dienten dein Ziel anzupassen, damit es dich schlussendlich wirklich erfüllt. Wichtig ist einfach, dass du vorwärts gehst. Umdrehen und zurücklaufen das hilft dir nicht weiter, denn diese Ausgangslage ist es ja, die dich zum Voranschreiten motiviert hat.

 

Warum setzen sich Menschen keine Ziele?

 

Lieber reden, statt handeln

Solange man über all das spricht, was man gerne hätte und wie man etwas verändern möchte etc. ist und bleibt alles ein Traum. Es ist ein Wunsch und noch nicht verbindlich. Also muss man auch nicht ins Tun kommen und sich auf den Weg machen. Man kann so jahrelang einfach vor sich hinträumen ohne dass sich etwas ändert oder man dem Ziel tatsächlich näherkommen würde.

 

Die Verantwortung für das eigene Leben wurde noch nicht wünschenswert übernommen

Sein Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten benötigt Empowerment (Selbstermächtigung). Dies würde bedeuten, dass man für sein Handeln, aber auch für die daraus entstehenden Ergebnisse Verantwortung übernimmt. Man wäre zugleich Schöpfer seines Lebens, aktiv am Gestalten und voll und ganz in seiner Verantwortung. Das kann Angst machen. Häufig übernimmt die Angst vor der Angst die Überhand und blockiert einem. Es gibt aber auch viele Fälle, die Veränderung als zu unsicher anschauen und lieber in ihrer brenzligen Situation bleiben, anstatt die angebliche Sicherheit zu verlassen. Oder Ziele werden als Kampf und Anstrengung angesehen und diese Energie ist nicht vorhanden. Bei letzterem möchte ich gleich noch anfügen, dass Ziele setzen und erreichen nichts mit Kampf und Anstrengung zu tun haben. Wenn es so ist, dann sind die Ziele falsch angegangen und/oder falsch gesetzt. Den Weg zu einem guten Ziel geht man in Selbstregulation. Das soll jedoch nicht heissen, dass keine Herausforderungen und Lebensaufgaben auf der eigenen Heldenreise auf einem warten. Im Gegenteil! Ein gutes Ziel bedeutet Selbstregulation. Selbstregulation ist Balance. Und genau in dieser Haltung kann das KlarheitsLeben erblühen! Wir sind bei uns, weder über- noch unterfordert, sondern im Flow. Hier können wir mit unserem inneren Team und unserer Intuition in Kontakt sein. Bewusst in unserer Lebensschule lernen und wachsen. 

 

Die Bedeutung von Zielen wird unterschätzt

Ziele sind für uns sehr wichtig. Leider wird die Bedeutung von Zielen oft unterschätzt. Gut gesetzte Ziele helfen uns, wie oben beschrieben, in unsere eigene Balance zu kommen, unser Leben aktiv und selbstbestimmt zu leben und unser KlarheitsLeben erblühen zu lassen. Ziele helfen uns im Einklang mit unseren Bedürfnissen und Werten zu leben. Sie helfen uns dabei, mit Fokus unser Leben zu leben und verhindern, dass wir uns verzetteln oder plötzlich ins Hamsterrad kommen und nur noch funktionieren. Sie verhindern, dass wir zur Marionette werden, statt Schöpfer zu sein. Ziele unterstützen unser Wachstum.

 

Angst vor Zurückweisung, Kritik und Angst zu versagen

Ziele setzen und erreichen lernen wir leider nicht in der Schule. Es ist kein Schulfach wie es zum Beispiel Mathematik ist. Leider. Was wir jedoch sehr häufig schon in jungen Jahren hören, sind gut gemeinte Rat-Schläge, wie zum Beispiel: Du musst dich halt besser organisieren, du musst halt positiv denken, du musst halt etwas tun, von nichts kommt nichts uvm.
Verständlicherweise reagieren wir auf solche Aussagen mit Gegenabwehr und versuchen uns verbal zu wehren. Doch, wenn wir immer wieder dieselbe oder eine ähnliche Aussage hören, dann beginnen wir es mit der Zeit sogar noch selbst zu glauben. Wenn wir mit diesem Glauben dann versuchen ein Ziel zu erreichen, dann kann es nur mit Kampf und Anstrengung gelingen. Denn jeden Tag aufs Neue müssen wir gegen unseren Glauben ankämpfen. Solange wir noch Menschen haben, die uns durch ihre gut gemeinten Rat-Schläge anspornen, dann funktioniert das. Es funktioniert aber nur so lange es diese Stimmen gibt und unser Energie-Akku es aushält. Irgendwann sind wir erschöpft und brechen zusammen.

 

Endlich deine Ziele angehen!

 

Vielleicht hast du dich in der einen oder anderen Passage entdeckt. Das ist auch nicht weiters schlimm. Verurteile dich nicht dafür. Nimm es als Geschenk an. Denn, du kannst aktiv werden und es ändern! Du hast die Chance dein Leben zu gestalten und ich kann dir zeigen, wie du in deiner eigenen Balance dein KlarheitsLeben erblühen lassen kannst. Es sind die kleinen stetigen Schritte, die den Unterschied machen. Es ist die Vorgehensweise, die deine positive Veränderung verwirklichen lässt.

Unterstützung von der KlarheitsInsel

Ist es an der Zeit, deine Ziele anzugehen? So, dass du sie auch endlich erreichst? Im KlarheitsKompass gibt es das Modul «Ziele setzen und motiviert erreichen» mit Themen-Video, Arbeitsblättern und praktischen Tools für deinen Weg zum Ziel.
Hier mehr lesen und anmelden. 

Du kannst auch ein kostenloses KlarheitsGespräch mit mir buchen, damit ich dich und deine Ziele besser kennen lernen kann. Ich werde dir gerne einen Impuls für deinen individuellen KlarheitsWeg geben.

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