Du glaubst, dass du für deine eigene Erholung keine Zeit hast? Und ausserdem hast du noch so viel zu tun… Erst wenn du alles erledigt hast, kannst du dir eine Pause gönnen?

Die Aussage «Ich habe keine Zeit» ist wohl einer der häufigsten Ausreden, die gebraucht wird. Denn schlussendlich haben wir alle genug Zeit, wir haben alle 24 Stunden täglich zur Verfügung. Die Frage ist wohl eher, wofür möchtest du dir Zeit nehmen und wofür nicht.

Und eines ist klar: Ohne Pause geht es nicht! Denn, wir können nicht nur Tun und Geben, sondern wir müssen uns auch ausruhen und auftanken. Deshalb meine Frage an dich: Was hindert dich wirklich, im richtigen Moment in die Erholung zu gehen? Lass uns gemeinsam genauer hinschauen! Ich habe für dich 5 mögliche Hindernisse zusammengetragen.

 

Erstes Hindernis: Äussere Faktoren

Hierzu zählt zum Beispiel der steigernde Druck am Arbeitsplatz. Denn durch Sparmassnamen liegen richtige Pausen gar nicht mehr drin. Ebenso darf durch die Arbeitsplatzunsicherheit niemand unangenehm auffallen. Und ausserdem sind bereits viele Kollegen krank und fallen aus. Da darfst du nicht auch noch schlapp machen.

Stimmt das wirklich? Kann die Firma von dir nicht mehr profitieren, wenn du fit bist, wenn du viel Energie hast und dadurch effizienter und fokussierter deine Arbeiten erledigen kannst?

 

Zweites Hindernis: Innere Faktoren

Die Antizipation negativer Konsequenzen, denn du hast Angst vor den Reaktionen anderer. Was werden die nur über dich sagen? Du kannst doch nicht auch so eine Sein die schlapp macht. Ausserdem hast du Angst, selbst aus dem Tritt zu kommen. Mit anderen Worten, wenn du dich jetzt erholst und eine Pause einlegst, dann kommst du nicht mehr in die Gänge. Ebenso können dich auch aufgestaute Beanspruchungen einholen, wenn du dir jetzt endlich eine Erholungspause gönnst. Zum Beispiel hättest du endlich Zeit für deine Familie und kannst die Zeit jetzt doch nicht für dich allein nutzen. Wirklich? Warum nicht? Oder es steigt eine Angst in dir auf, vor all den «Geistern», die in der Ruhe aufsteigen können…

 

Drittes Hindernis: Eigene überhöhte Leistungsansprüche

Innere Überzeugungen, die eigentlich schon lange nach Veränderung rufen: «Angefangenes wird erledigt» oder den Satz «Nur noch schnell…». Aber auch die Überzeugung: «Wenn man etwas macht, dann macht man es recht!» Wie ausserdem: «Ich mache es besser und schneller als die anderen. Wenn ich es nicht mache, dann bleibt sowieso alles liegen…»
Bist du wirklich so unabkömmlich? Ja? Dann schau erst recht gut auf dich! Was soll die Welt denn tun, wenn du ausfällst?

 

Viertes Hindernis: Verlust der Sensibilität für die Signale des eigenen Körpers

Unser Körper ist ein Wunder! Er arbeitet Tag und Nacht für uns, völlig selbstverständlich. Wenn etwas nicht reibungslos abläuft, dann zeigt er uns das ganz genau. Er spricht mit all seinen Symptomen zu uns. Er sagt und zeigt uns ganz gezielt, wo irgendetwas aus der Balance geraten ist. Dennoch sind es viele gewohnt, Schmerzen sogleich durch Medikamente «abzustellen». Denn, das fehlt ja jetzt gerade noch. Der Körper wird nicht mehr als Freund, sondern als Störenfried angesehen. Höre deinem Körper zu und gehe mit deinem Körper liebevoll um.

 

Fünftes Hindernis: Erholungszeit wird nicht zur Erholung genutzt

Es hat keine ansprechenden Erholungsräume in der Nähe. Deshalb wird über Mittag im Büro gegessen. Am liebsten direkt vor dem PC ohne jegliche Pause, um Zeit zu sparen… Ausserdem beginnt am Feierabend bereits der Freizeitstress und zusammenfassend: Abschalten geht schon lange nicht mehr…
Gönne dir Pausen, gönne dir Zeiten für dich. Zeiten, in denen es einfach ruhig ist. Starte mit drei Minuten und steigere deine Pausen fortlaufend. Du wirst merken, es funktioniert! Auch du wirst wieder lernen, dich zu entspannen und diese Zeit zu geniessen.

 

Veränderung

Findest du nicht, dass es an der Zeit wäre etwas zu ändern? Finde zurück in deine eigene Balance, damit dein KlarheitsLeben erblühen kann. Werde wieder zur aktiven und selbstbestimmten Gestalterin deines Lebens!

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