Einfach Da sein – Einfach mal nichts tun
Erlaubst du dir ab und zu einfach mal die Füsse hochzulegen? Wann hast du das letzte mal einfach nichts getan? Oder fehlt dir die Zeit dafür?
Wenn du das gut kannst, dann herzliche Gratulation! Fühlst du dich in den Zeiten des nichts Tuns denn auch gut? Oder plagt dich dann ein schlechtes Gewissen?

Der 24-Stunden-Tag
Wir alle wissen es: ein Tag hat 24 Stunden. Dennoch scheint es, dass einige Menschen einen kürzeren Tag als andere haben. Doch an den Stunden kann es nicht liegen. Denn eine Stunde hat immer 60 Minuten und ein Tag immer 24 Stunden. Du denkst jetzt vielleicht, dass das alles klar ist und einige Menschen tagsüber eben mehr zu tun haben als andere und deswegen auch weniger Zeit. Doch stimmt das so wirklich?

Deine Entscheidung: Genügend Zeit haben
Bereits als Kind hören wir täglich Menschen sagen: „Ich bin im Stress“, „Jetzt nicht!“, „Ich habe heute keine Zeit“, etc. Diese Stimmen und/oder Sätze die wir seit Klein an immer und immer wieder hören, die prägen sich in unser Unterbewusstsein ein. Und immer mehr haben wir Gedanken, die in uns hochkommen, wie zum Beispiel: Ich muss noch schnell…, Wenn ich dafür nur Zeit hätte…, Kann ich nicht, dafür habe ich keine Zeit… etc.
Was wir denken, dass ziehen wir an!
Ich möchte dich dazu einladen, dass du dir ab heute genau zuhörst, wenn es ums Thema Zeit geht. Was denkst und sagst du dir regelmässig zum Thema Zeit? Und ist es wirklich wahr? Besteht gar keine Möglichkeit, diese Situationen zu ändern? Zum Beispiel durch eine angepasste Planung, durch neues Denken, durch Vorausschau und optimierter Umsetzung?

Triff deine Entscheidung neu! Triff eine Entscheidung für genügend Zeit!

Wenn innere Antreiber zu Stressoren werden
Vieles was wir an Stress erleben ist „selfmade“. Häufig sind es unsere inneren Antreiber, die von Motivatoren zu Stressoren werden. Weil sie in uns die Überhand übernehmen und unkontrolliert unseren Motor antreiben. Es gibt 5 innere Antreiber: „Sei perfekt!“-Antreiber, „Beeil Dich“-Antreiber, „Sei stark“-Antreiber, „Streng Dich an“-Antreiber, „Sei gefällig“-Antreiber.
Vielleicht kennst du den einen oder anderen Antreiber. Vielleicht auch mehrere. Grundsätzlich meinen sie es gut mit uns. Sie wollen, dass wir etwas erreichen. Wir dürfen ihnen dankbar sein, dass wir sie haben. Doch wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir der Boss sind und nicht sie.

(Selbst-)Mitgefühl und Selbstwertschätzung
Wir leisten täglich sehr viel! Jede/r auf seine eigene Art und Weise. Wir dürfen uns erlauben, auch mal alle Vier von uns zu strecken. Einfach mach Da sein – Einfach mal nichts tun. In solchen Momenten ist es nicht so, dass du gar nichts machst. Du musst auch gar kein schlechtes Gewissen haben! Denn in genau solchen Momenten schätzt du dich selbst. Und nicht nur das, du schätzt auch deine inneren Antreiber. Du zeigt Mitgefühl dir selbst, aber auch deinen inneren Antreibern gegenüber. Denn wenn die Firma (du), in denen die inneren Antreiber (deine „Angestellten“) angestellt sind, ein guter Arbeitgeber ist und auch noch für geregelte Arbeitszeiten sorgt, dann geht es nicht nur der Firma besser, sondern es bleiben auch alle motiviert und gesund! 🙂

Teile gerne deine Gedanken zum Blog mit mir und den anderen Leser/innen. Ich freue mich von dir zu lesen!