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Das neue Jahr hat begonnen und obwohl es neu ist, ist nicht automatisch alles anders.
Oft nehmen wir uns während dem Jahresende ganz viele Dinge vor, die sogenannten Neujahrsvorsätze.
Doch kaum hat das neue Jahr begonnen, starten wir ohne unsere Vorsätze oder werfen diese über Board, weil es doch sowieso nichts bringt.

Vielleicht gehörst du auch zu dieser Gruppe von Menschen, die sich gar keine Vorsätze mehr machen, weil diese nach spätestens drei Wochen sowieso vergessen sind und/oder keinen Sinn machen.

Wenn du dir für dieses Jahr bereits einige Vorsätze gemacht hast, dann lade ich dich dazu ein, diese unter die Lupe zu nehmen. Damit du die richtig guten Vorsätze von den “Miesmachern” aussortieren kannst, habe ich für dich 5 essentielle Fragen zusammengestellt. Mit Hilfe dieser Fragen kannst du deine Vorsätze auch so umformulieren, dass sie dich dazu motivieren, deine Ziele Schritt für Schritt zu erreichen.

Wenn du noch keine Ziele für 2019 hast: Lass dich von diesem Beitrag inspirieren!

Am besten holst du dir ein Blatt Papier und einen Stift und los geht`s!

 

Habe ich mein Ziel schriftlich formuliert?

Wichtig ist, dass du deine Vorsätze schriftlich formulierst. Hierbei geht es noch nicht darum, ob das Ziel auch SMART formuliert ist. Schreibe einfach mal alle deine Ziele und Wünsche auf ein Blatt.

 

Ist das Ziel positiv formuliert?

Im nächsten Schritt kontrollierst du, ob deine Ziele positiv formuliert sind und korrigierst die Formulierungen auf deinem Blatt. Verneinungen gibt es für unser Gehirn nicht, auch hilft dir ein positiv formuliertes Ziel, motivierter an der Erreichung teil zu haben.

 

Ist es mein Ziel?

Nun gehst du alle deine Ziele durch und fragst dich bei jedem: Ist es mein Ziel? Ist es mir persönlich wichtig? Ist es wirklich mein Wunsch? Würde ich dieses Ziel auch erreichen wollen, wenn niemand davon erfährt?

Oft tendieren wir dazu, unsere Ziele nach unserem Umfeld zu richten. Die höhere Position im Geschäft, um endlich mehr Anerkennung in der Familie und bei den Arbeitskollegen zu haben. Ein neues Auto, damit der Nachbar sieht, dass es uns gut geht und wir es uns leisten können…

Wenn dir bei deinen Zielen jedoch egal ist, ob jemand anderes überhaupt mitbekommt, dass du dein Ziel erreichst, dann kannst du sicher sein, dass es wirklich dein eigenes Ziel ist.

Nehmen wir an, du nimmst 10 kg ab und niemand merkt es, möchtest du dann trotzdem 10 kg abnehmen? Wenn du diese Frage mit einem “ja” beantworten kannst, dann ist es dein Ziel!

Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: wenn du ein Ziel entdeckst, dass nicht dein eigenes Ziel ist, dann kannst du dieses durchstreichen oder neu formulieren. Wenn du dein Ziel neu formulierst, dann machst du das so lange, bis es zu deinem Ziel wird.

Wenn du es einfach so stehen lässt, dann wird dich dieses Ziel später wahrscheinlich unglücklich machen und dich frustrieren. Es wird dich viel Energie kosten und wahrscheinlich wirst du enttäuscht werden, weil es dir nicht das erfüllen wird, das du dir tief im Inneren wirklich wünschst.

 

Kenne ich das WARUM meines Ziels?

Hat dein Ziel ein “warum”? Warum möchtest du dieses Ziel erreichen? Schreibe dir zu jedem deiner Ziele deine “warums”! Je mehr “warums” du dir aufschreiben kannst, desto kraftvoller wird dein Ziel. Ziele ohne ein “warum” sind entweder nicht deine Ziele oder lenken von dem wahren “warum” ab. Diese können zu den “Miesmachern” führen und sind zum Scheitern verurteilt.

 

Löst das Ziel gute Gefühle aus?

Nun kannst du den ultimativen Gefühlstest machen und dein Unterberwusstsein mit ins Boot holen. Wenn du nun alle deine positiven Ziele mit dem “warum” einzeln nochmals durchgehst, kannst du dir folgende Frage stellen: Wenn ich dieses Ziel erreicht habe, wie werde ich mich dann fühlen? Wenn alles optimal verläuft, an was erkenne ich, dass ich das Ziel erreicht habe? Habe ich ein Bild und ein Gefühl zum Erreichten Ziel?

Wenn das Ziel ungute Gefühle auslöst, dann stimmt am Ziel selbst etwas noch nicht oder an der Formulierung. Vielleicht auch am “warum” deines Ziels. Dann heisst es: Das Ziel nochmals unter die Lupe nehmen und zwar solange, bis es wirklich stimmig ist für Kopf und Bauch!

 

Es lohnt sich wirklich sehr, wenn du dir Zeit nimmst, um deine Ziele richtig gut zu formulieren. Du wirst bemerken, dass das Ziel plötzlich eins mit dir wird und dich deine “warums” so motivieren, dass es gar kein stopp mehr gibt.

 

Loooos gehts!

Das Jahr hat 365 Tage, 52 Wochen, 4 Quartale, 12 Monate… du hast also jede Menge Zeit für die Formulierung deiner Ziele und deren Umsetzung. Eines nach dem anderen. Es muss nicht alles heute passieren und weniger ist oft mehr. Du kannst dich im ersten Quartal auch einfach mal um ein Ziel kümmern und dann an das nächste gehen. Oder du verteilst die Ziele auf zwei bis drei Jahre, wenn es grosse Ziele sind und gehst einfach stetig einen kleinen Schritt auf dein Ziel zu.

Ich empfehle dir 3 bis max. 5 Vorsätze und denke daran: Weniger ist mehr!

Schritt 1: Priorisiere deine Ziele.

Schritt 2: Plane kleine Schritte, die dich zum Ziel führen und wann du welche umsetzen willst. (Was, wann, wie, warum…?)

Schritt 3: Mache deine Ziele sichtbar!

Schritt 4: Geniesse und feiere jeden Schritt zum Ziel!

 

 

Viel Spass und bis bald

Saskja Kamber